Hier finden Sie persönliche Zuschriften unserer Zuschauerinnen und Zuschauer.
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Lieber Herr Schmiester,
zuvor einmal herzlichen Dank für die schöne, ernsthaft-leichtfüßige Inszenierung der „Traviata“, wir möchten wir Ihnen aber auch danken für die vielen Jahre, in denen Sie unermüdlich und unbeirrbar für Köln und für uns großartiges Theater auf die Bühne gebracht haben.
Wir waren Anfang der 70er Jahre bei Heyme im Kölner Schauspielhaus gut aufgehoben, danach kam aber eine Zeit, die uns mehr und mehr dem Stadttheater entfremdete. Das sog. Regietheater kann es nicht gewesen sein, denn gerade mit eigenständig durchdachten, die Stücke eigenwillig „zuschneidenden“ Inszenierungen haben Sie für uns eine neue Theaterheimat geschaffen und angeboten. Eine Chance, die wir so gern genutzt haben. Wie hinreißend war Ihre „Stella“, Ihr „Sommernachtstraum“, wie grandios war Ihr „Sturm“, aber auch der „Großinquisitor“. Vor allem sehen wir Sie immer noch deutlich in dem gewaltigen „Büchnerprojekt“ im Käfig im Vorraum sitzen. Unvergesslich ist uns auch die „Erzählung der Magd Zerline“, die große alte Dame in ihrem Sessel hat uns fasziniert. Welch ein Glück, Lorca in Ihrer Version zu erleben, die von Ihnen ausgewählten SchauspielerInnen ganz nah erleben zu können, was natürlich mitunter auch deren Schwächen schonungslos offenlegte. Aber bei uns war immer das, was wir den „Schmiester-Effekt“ nennen tätig: ein Sympathievorschuss, eine fröhlicher Zuwendungsaffekt, der gestern wie immer da war, aber nicht zugunsten der Mitwirkenden eingreifen musste.
Jedenfalls freuen wir uns auf die kommenden Inszenierungen, die Sie in Auge gefasst haben, aber auch, Sie wiederzusehen, in einem Raum, der uns unvergesslich mit Ihnen verbindet.
Herzliche Grüße und alles Gute
Lotte und Dr. Eberhard Wolff
16.Januar 2011
„Ich war im Severins-Burg-Theater und hab dort eine Aufführung von La Traviata gesehen - mit vier Schauspielern! Das ist so, als würde man Ben Hur mit ein paar Schaukelpferden inszenieren. Aber es war grandios! Witzig, trashig und musikalisch professionell!“
(Henryk M. Broder, www.achgut.de)
03. Februar 2010
Lieber Herr Buurmann,
Beste Grüße;
Prof. Dr. Hartmut Günther
Institut für Deutsche Sprache und Literatur II
Lieber Herr Buurmann
Ich habe Theater und Oper in Deutschland eine Menge gesehen; im Rheinland, in
Bayern, in Berlin, in Sachsen … kleinere und größere Bühnen.
Aber Eure Aufführung im Severin-Burg-Theater war eine der imponierendsten
und reizendsten, die ich je und eh zwischen Poland und Frankreich erlebt habe.
Ich wünsche Ihnen und dem ganzen Ensemble eine erfolgreiche Fortsetzung.
Warme Grüsse aus Fernen Norden,
Jorma Mattila
(Finnish Broadcasting Company, Radiokatu 5, Helsinki)
PS: DÄGÄ!
"Es ist eine echte Befreiung in das
Severins-Burg-Theater gehen zu können, ein Theater das nicht provinziell ist. Ich hätte in Paris, Berlin, London oder New York sein können. Es war eine
Begeisterung dort im Haus, die wahrhaft weltoffen war – eine Oase. Wallace Stevens hätte gesagt: "a palm that rises up against the sea, / a little different from reality."
Richard Aczel