Severins-Burg-Theater
Gastspiele
im Severins-Burg-Theater

Wir bieten freien Theater-, Kabarett- und Improvisationsgruppen die Möglichkeit, in den Räumen des Severins-Burg-Theaters aufzutreten.

Amüsantes oder subtil gesellschaftskritisches Kabarett, politisches Theater, improvisierte Abende oder experimentelle Produktionen tragen zur Vielfalt unseres Programmes bei und bieten regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit eines kreativen Austausches.

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AKTUELLE GASTSPIELE:
Der Nächste bitte! - Aktueller Termin im Oktober 2010
Damendramen - Aktueller Termin im Oktober 2010

Schlosser Live - Aktuelle Termine im Oktober 2010
Link spielt's dir - Aktueller Termin im September 2010
Zugzwang
- Aktueller Termin im September 2010
Lauter - Aktueller Termin im September 2010

VERGANGENE GASTSPIELE:
Mira Bhai
Link spielt's dir!
L'Européenne
Blue Shade
Trost
Lauter!
Ein ganz gewöhnlicher Jude
Arranha Céus
Alle mal die Hand heben
Kosmetik des Bösen
Spitzl - Kabarett
... und dann gab's keins mehr!
Superjeilezick
KinderImproShow
Die Kollateralschädel
Kabale und Liebe
Die goldene Nuss (Improvisationstheater für Kinder)
Mord im Pfarrhaus
Ochsentour mit Ledertasche
Apokalypse
Where the silence lives
Der Fahrstuhl
Nach dem Regen
Gefährliche Liebschaften
Tournée, Tournée
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Aktueller Termin im Oktober 2010: Samstag, 23.10., um 20 Uhr:
Der Nächste bitte!
Leidenschaften auf einer Parkbank

Die Eine kann sanft und anrührend sein, aber auch schimpfen und vor Wut ein Sektglas in der Hand zerquetschen… Sie erwartet ihr Wunder. Im Park. Kein Mann wie alle und sie muß es ja wissen als Barmädchen, das Abend für Abend „diverse“ Herren kennenlernt. Die Andere trifft die anderen. Sie gönnt sich hin und wieder ein munteres Spiel. Im Park. Nächtliche Raubzüge und das Wissen um den kleinen hirnorganischen Unterschied zwischen Mann und Frau lassen sie aus voller Lust wirtschaften. Aber natürlich endet alles ganz anders als es angefangen hat.

Zwei heiß-kalte Geschichten über  Schmetterlinge im Bauch und frischen Wind aus dem Cyberspace.

In 105 amüsanten und abwechslungsreichen Minuten zwischen kindlicher Vorfreude, mörderischer Lust und tiefer Enttäuschung vereinen Silberzahn&Bubalo  eigene Texte und Lieder spielend leicht mit Werken von Kästner, Fleißer, Grothe, Scriabin u.a.

Ein Programm, in dem es sich schmunzeln, herzlich lachen oder ein bisschen weinen lässt, und „manchmal stockt einem auch einfach nur der Atem“. (Remscheider Generalanzeiger)
Mit Simone Silberzahn (Schauspiel) und Melitta Bubalo (Piano).



Aktueller Termin im Oktober 2010: Sonntag, 10.10. um 20 Uhr:
Damendramen
Aufwühlende, berührendes, 100 % weibliches Improtheater mit allen Mitteln

Einmal im Monat treffen sie sich im "Salon Eva" zum Zweck der Selbstoptimierung. Hier machen sie das Beste aus sich selber und aus ihren Erfahrungen. Da blüht die schöne Blume der Freundschaft - da sprießt aber auch das hässliche Unkraut von Missgunst, Eitelkeit und Selbstzweifel. Die Damen sind sich Ratgeber und Ausweinschulter zugleich, sie gönnen sich die ganze Welt und fahren doch als Rivalinnen gelegentlich die Krallen aus. Allerbeste Freundinnen erzählen sich alles - oder etwa nicht? Eines sind und bleiben sie auf jeden Fall: Schön!

In "Damendramen" werfen die Schauspielerinnen einen Stein in den Abgrund der weiblichen Existenz - und sind selber überrascht, dass er nirgends aufschlägt. Inspirieren lassen sie sich dabei von den Inhalten sogenannter "Frauenzeitschriften", und man staunt, in welche dramatischen Tiefen sie von da aus vorstoßen. "Damendramen" ist eine Gemeinschaftsproduktion von 3 FRAUEN aus Bremen, Köln und Bochum unter der Regie von Jim Libby/ Wien.

Präsentiert vom Improvisationstheater Lauter.

Mit Nicole Erichsen, Tinka Klindtwort und Corinna Armbrüster.


                                                                                                                                   Foto: Lauter



Aktuelle Termine im Oktober 2010: Donnerstag, 07.10. um 20 Uhr und Sonntag, 10.10. um 15 Uhr:
Schlosser Live - Klamauk ist mein Leben
Comedy-Soloprogramm mit Torsten Schlosser

Klamaukmeister, Gesellschaftskritiker, Anarchist: Torsten Schlosser ist eine Rampensau und hat ein Fable für unverblümte Sinnlosigkeiten - und den Mut, sich ihnen hinzugeben. Nach zahlreichem Erscheinen auf der "Kunst gegen Bares"-Bühne zeigt Schlosser sein neues Abendprogramm als Uraufführung im Severins Burg Theater. "Klamauk ist mein Leben" entführt in eine skurille Welt voller bunter Geschichten, Musik, Horror und Ulk.

Weitere Informationen auf www.torsten-schlosser.de.


                                                                                                    Foto: T. Schlosser



Aktueller Termin im September 2010: Samstag, 18.09., um 20 Uhr:
LINK! spielts dir
Improvisationstheater vom Feinsten

Die Impro-Theatergruppe Link! ist nicht nur in Köln ein echter Geheimtipp. Das Publikum gibt vor und Link! spielts dir: 5-4-3-2-1-Go!

Weitere Informationen auf www.linkspieltsdir.de.


                                                                        Foto: Link



Aktueller Termin im September 2010: Donnerstag, 16.09., um 20 Uhr:
Zugzwang
Chansons mit Lino Corvi und Frau Gür

Lino Corvi (Jörg M. Becker) ist ein Reisender. Seine Heimat befindet sich in einem kleinen Koffer, den er bei sich trägt, seit er mit 7 Jahren aus seinem Geburtsort, einem idyllischen Tiroler Städtchen, geflüchtet und in den erstbesten Zug gestiegen ist.
Und wieder einmal befindet sich Lino auf der Reise. Inzwischen um einige Jahre gealtert, scheint er immer noch auf der Suche zu sein. Oder auf der Flucht?
Dabei beschäftigen ihn allzu menschliche Fragen: Was tun gegen nächtliche Einsamkeits-Attacken? Kann man mehrere Partner gleichzeitig lieben? Was kommt eigentlich „danach“? Auf seine zwanglos-zwanghafte Art findet Lino zum Teil sehr komische musikalische Antworten, indem er von unglücklichen Zeitgenossen, missglückten Kontaktaufnahmen und verunglückten Rendezvous erzählt – und davon, dass es sich trotzdem lohnt zu träumen
Lino Corvi steht für deutsche Chansons alter und neuer Art, unvergessene und neu zu entdeckende Melodien mit manchmal absurden bis makabren Texten, die sich unaufgefordert in Ihren Gehörgängen festsetzen werden. Unterstützt wird er von der Pianistin Frau Gür (Simone Gür), die nicht nur Klavier spielt, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.


                                                                                               Foto: L. Corvi


Aktueller Termin im September 2010: Samstag, 04.09., um 20 Uhr:
Lauter!
Improvisationstheater

Lauter - das Improvisationstheater gehört seit 2001 zu den renommierten Impro-Gruppen in Köln. Eine Hand voll Schauspieler und Schauspielerinnen, eine Bühne und kein Drehbuch. Jede Szene wird nach den Wünschen des Publikums improvisiert. Ob Heavy Metal Spülszenen, ein Western auf Mandarin oder die wahre Liebe - für die Schauspieler bleibt nur ein Countdown von 5 Sekunden, bis sie zeigen müssen, wie man den Mond in einen Kühlschrank bekommt oder dass eine Müslimaschine der Grund für einen Mord sein kann...

Weitere Informationen auf www.lauter-lauter.de und auf www.lauter-business.de.


                                                                                                                                    Foto: Lauter




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Vergangene Gastspiele im Severins-Burg-Theater:

13. bis 15. August 2010
MIRA BHAi - oder ganz einfach ein indischer Einfrautanzabend

Mira so heiße ich. So hieß auch eine Dichterin, Sängerin und Prinzessin aus Rajasthan, die im 16. Jahrhundert lebte und eine große Verehrerin von Krishna war. 
Ihr Leben bestand, aus tiefer Devotion, Liebe, Sehnsucht, Suche, Rätseln, einer wunderschönen Rebellion und mehr. Meins auch. Und das alles versuche ich in einer halben Stunde zu tanzen; um mein Leben.

Es geht um eine Frau. Es geht um Menschen. Es geht um alle. Es geht um mich.  Es geht darum, dass irgendjemand, irgendjemand ist und warum irgendjemand genau irgendjemand ist, oder vielleicht auch nicht?

Von und mit Mira Kandathil.


                                                                                                                                       Foto: J. Wörner



Mai und Juni 2010

L'Européenne
de David Lescot

Europa als Komödie - über die Kunst, Europa zu repräsentieren. Ein Stück auf Französisch und Europäisch mit Musik vom Ensemble.

Un compositeur qui veut faire mieux que Beethoven, un écrivain qui laisse libre cours à sa voix poétique, une fille qui promène la plus vieille femme d'Europe en fauteuil roulant pour raconter son histoire... Convoqués par la Commission européenne, divers artistes et intellectuels venus des quatre coins de l'UE ont développé des projets excentriques destinés à représenter l'Europe.

Représenter l'Europe, serait-ce d'abord l'identifier - et s'identifier avec elle ? Mais comment faire s'il s'agit d'une identité forcément plurielle ? Face aux différences et aux différends qui surgissent, une linguiste belge prône la méthode miraculeuse de «l'intercompréhension passive» : «Chacun parle sa propre langue, et comprend la langue de son interlocuteur, même s'il ne la parle pas». Et les absurdités ne s'arrêtent pas là. Car le dialogue européen risque de tourner en cacophonie et la concertation des voix n'est pas gagnée d'avance – à moins que dès le début, quelqu'un ait eu le dernier mot à dire.

Jeder macht sein eigenes Ding, doch sie haben eines gemeinsam: Sie sind Europäer. Verschiedene Künstler und Intellektuelle sollen im Auftrag der EU Projekte vorstellen, die Europa repräsentieren - mehrsprachig, vielstimmig und manchmal sogar im Einklang. Eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch wird zur Verfügung gestellt.

Eine Veranstaltung von Projets & Projecteurs - théâtre universitaire francophone de Cologne.






08. und 09. Mai 2010

Blue Shade
Von Bryan Reynolds

Blue Shade tells the story of a young mafioso from Brooklyn, New York, named Joey Mazzoni, who struggles with the ridicule he receives from his fellow mafiosos because his wife gave birth, not to his baby as everyone expected, but to a black-skinned baby. She had a one-night stand with the striptease dancer at her bachelorette party. Joey loves his adopted son Alfonso, as well as his wife Maria, despite the further humiliation this causes him. Moreover, Joey is not cut out to be a mafioso in other ways. Rather than extort money from people or use violence on them, Joey likes to watch a TV talk show, “The Suzy Wright Show,” where people’s problems are sensationally simplified and rationalized in the interest of “self-help”. On the talk show, a new wonder drug is introduced, called the “Mechanistic Alleviatory Nutrient” (MAN), which works to resolve people’s problems by creating order out of chaos. But is the drug for Joey Mazzoni?

Mit Babette Holtman, Niels Horeman, Maarten Hutten, Saskia Polderman und Matthias Quadekker.
Inszenierung: Bryan Reynolds. Production Manager: Oscar Seip. Financial Manager: Kimberley van Alphen. Music composition/Production: Michael Hooker. Choreographer: Lisa Naugle. Lighting design: Oscar Seip, Wouter Helmond. Scenic design: Luke Cantarella. Costume design: Janne Mooij. Graphic design: Tu Nguyen. Sound design: Michael Hooker. Fight choreographer: Robin Berkelmans.



23. April 2010

Trost
Ein Kammerspiel von Peter Michael Klowski

Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod findet sich Gianno, der bereits die ganze Welt bereist hat, in einem ihm unbekannten Raum wieder, der an eine Klosterzelle erinnert. Ist es der "Raum der Wünsche"? Ist es der Eingang zum Paradies? Oder ist es doch nur das letzte Aufflackern eines sterbenden Geistes?

Er ist tot - doch seine Seele findet keine Ruhe. Gramvoll und erschöpft ruft er ein letztes Mal "Was denn noch?". Wie als Antwort auf dieses Flehen betritt Christopher den Raum. Doch der ist nun so ganz etwas anderes, als das, was unser Gianno sich vorgestellt hätte.

Inspiriert durch Christophers naive und unfreiwillig komische Sicht der Dinge und der Welt, lässt der rationale Atheist sein Leben noch einmal Revue passieren. Und so beginnt eine Erinnerungsreise um und in die Welt zweier Männer, die gegensätzlicher nicht sein könnten.

Mit Carsten Dworak und Peter Klowski.
Inszenierung: Peter Michael Klowski.


                                                                                                                            Foto: P. Klowski



11. März 2010
Ein ganz gewöhnlicher Jude
Von Charles Lewinsky


„Ich bin nur Emanuel Goldfarb. Ein ganz gewöhnlicher Jude. Der mit seinem Projekt, ein ganz gewöhnlicher Deutscher zu werden, kläglich gescheitert ist, weil man nicht rauskommt  aus seiner Rolle, nicht hier in Deutschland...“


Das Aufeinandertreffen verschiedener Herkünfte und Kulturen in Deutschland und die zunehmende Bedeutung von Religionsfragen (in Kombination mit nationalen Identifikationsfragen) im öffentlichen Raum, ist Ausgangspunkt der Inszenierung. Das Stück bietet Anschauungsmaterial und Diskussionsstoff zum Thema Religion, Identifikation und Ausgrenzung generell.

Mit Andreas Schmidt. Inszenierung: Bastiane Franke. Verlag: Rotbuch Verlag.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) und der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.



05. bis 07. Februar 2010
Arranha Céus
Von Jacinto Lucas Pires

A peça trata de Júlio César, um homem de meia-idade, perdido e à procura de uma nova vida, uma nova namorada e um novo emprego, e que tem um dom especial. Em 63 curtas cenas o público terá a oportunidade de assistir ao quotidiano de diversas personagens mais ou menos típicas de Lisboa, mais realistas ou mais surreais, mais ricas ou pobres, num registo em que as fronteiras formais entre teatro e cinema se dissolvem. Recorre-se a diversos clássicos do cinema e assiste-se a inúmeras referências literárias e musicais, autênticas ou não. Os elementos mais ou menos trágico-cómicos são utilizados de forma (auto)-irónica, tal como são os próprios caracteres que se encontram e desencontram na peça.

A oitava produção do grupo Teatro Lusotaque é uma pequena homenagem a Lisboa, a algumas das suas facetas, as suas personagens, a sua linguagem. O jovem autor Jacinto Lucas Pires, vencedor do Prémio Europa - David Mourão-Ferreira a Novembro de 2008, deslocou-se a Colónia em 2008, a convite do ICA, onde efectuou uma leitura juntamente com estudantes participantes do grupo Teatro Lusotaque. Desse encontro ficou o desejo de produzir uma peça do autor, cujo contacto privilegiado com a actualidade lusófona, incluindo música, cinema e literatura, deixou uma forte marca nos estudantes de Estudos Portugueses de Colónia.

Até ao momento, o grupo de teatro tem-se revelado um dos mais eficazes motores de divulgação da língua e da cultura portuguesa dentro e fora da Universidade, tendo-se tornado um projecto regular do Leitorado de Colónia. Conta com sete produções próprias até à data, participou nos três Encontros Europeus de Grupos de Teatro dos Leitorados e apresentou dois projectos em Hamburgo e Munique.

Com: Jan Köpke, Nikolaus Sigrist, Benjamin Goebel, Fabian Aquilo, Christian Baab, Georgiana Buitan, Ronja Bader, Sebastian Atmer, Anne Kruse, Susanne Pesch, Inês Herhuth, Yara Heidemann, Sarah Jütte, Judith Wiemann, Marie Hammel, Pia Knauf, Steffi Giershausen.

Ankündigungstext in deutscher Sprache:

Für Júlio Césars, dem tragischen Helden in "Arranha-céus", gleicht der Himmel einem "ovo estrelado"- einem Spiegelei.  Júlio César arbeitet in einer Eierfabrik und ist auf der Suche nach einer neuen Liebe, nach Glück, und bald auch nach einem neuen Job. In seiner Welt trifft Liebe auf Abneigung, Traum auf Wirklichkeit, Alltägliches auf Wunderbares, Komik auf Tragik. Vor allem aber begegnet Júlio César mehr oder weniger charakteristischen Figuren aus den Straßen Lissabons: einem Kastanienverkäufer, dem Barmann, dem Perückenmacher, einem Clown oder seinen drei Freunden unter dem Viadukt.

Mit Júlio César hat der junge portugiesische Autor Jacinto Lucas Pires einen Charakter geschaffen, in dem jeder von uns ein bisschen von sich wiederfindet. Das Stück zeigt die Tücken des Lebens und der Liebe auf, führt den Zuschauer in vielen kurzweiligen und dynamischen Szenen, die mal mehr mal weniger Filmsequenzen ähneln, durch die Höhen und Tiefen des Protagonisten.

 "Arranha Céus" ist die achte Produktion der portugiesischsprachigen Theatergruppe "Lusotaque" der Universität zu Köln.


                                                                                                                             Foto: Lusataque



14. August 2009
Alle mal die Hand heben!
Pianormales Kabarett mit Daniel Helfrich


Mit der Bitte: "Alle mal die Hand heben!" fordert der Kabarettist Daniel Helfrich seine Zuschauer auf sich zu melden, sich zu bekennen und sich einer Frage oder einem Thema zu stellen und trotzdem dabei sitzen bleiben zu dürfen. Es braucht aber niemand Angst zu haben sich zu melden oder den Arm zu heben, außer denen, die mit Achselschweiß zu kämpfen haben. Aber auch sie werden über sich lachen können. Ihre erhobene Hand ist sicher gut angelegt, denn das sagte schon der zu recht unbekannte Odenwälder Dorfgründer Johann Sebastian Scharbach: "Besser Hand anlegen als die Ohren!"
Zwischen Boogie-Woogie-Klängen, Blues und Walzertakt nimmt Daniel Helfrich die Jugend, Politiker, den Pontifex Maximus und schließlich sich selbst auf die Schippe. Das Tempo des Programms variiert und einlullende Serenaden mit absolut nicht ernst zu nehmenden Botschaften stürzen abrupt ab in feurige Wort-Spielhöllen und werden durch urplötzlich auftauchende Gedankenblitze abgelöst.
Auf  seinem ebenfalls sehr fröhlich gestimmten Klavier spielt er musikalische Meisterwerke, wie eine ganz und gar rassenübergreifende Rhapsodie in Hund, die herzbewegende Trilogie pianormaler Kleinkunstlieder, mächtige Oden an den gleichnamigen Wald, eine Hymne an den "Kaiser" Franz. und gradlinige Lieder, die direkt ins Auge gehen, wie das gemeine Augenli(e)d. Da erschüttert sich der Namensgeber des sauer eingelegten Herings bis ins Mark, da schlägt der blanke Hass beim Zwiebelschneiden zu und mehr als einmal stellt der Zuhörer fest: Da ist es Daniel Helfrich aber eiskalt in die Lieder gefahren!

 
                                                                                       Foto: D. Helfrich



17. Mai 2009
Kosmetik des Bösen

Eine Wartehalle auf dem Flughafen: Der Geschäftsmann Jérôme Angust wartet auf seinen Flieger, für den eine längere Verspätung durchgesagt wird. Plötzlich wird er von einem wildfremden, aufdringlichen Typen angesprochen, der sich als Textor Texel vorstellt. Angust möchte ihn abschütteln, zunächst höflich, dann immer deutlicher und schließlich wird er sogar richtig boshaft, doch der andere gibt nicht auf. Er will ihm sein Leben erzählen - und Angust muss zuhören, ob er will oder nicht...
Die Bestseller-Autorin Amélie Nothomb mixt in ihrem Roman Kosmetik des Bösen einen giftigen Dialog-Cocktail mit einem gehörigen Schuss schwarzen Humors.
In der Adaption der freien Theatergruppe glassbooth wird dieses bissige Wortgefecht, kombiniert mit Thrillerelementen für den Zuschauer erlebbar gemacht. Das Frage- und Antwortspiel, das zu Beginn einem absurden Theaterstück entstammen könnte, führt bald tief ins Innere der menschlichen Seele.
„Kosmetik des Bösen“ ist die mittlerweile fünfte Produktion der freien Theatergruppe, die ihren kreativen Stellenwert in der Off-Szene des Ruhrgebiets in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Mit Frank Tengler, Kristina Rickal und Jens Dornheim.
Inszenierung: Eva Zitta.

Weitere Informationen auf www.glassbooth.de.



23. und 24. Oktober 2008, 09. Mai 2009
Spitzl - Kabarett
Kabarett mit Kai Spitzl

Kai Spitzl sitzt da, wie man auf einem klassischen Kabarett zu sitzen hat: allein auf einem Stuhl, auf einer leeren Bühne. Dann fängt er an zu erzählen - und irgendwie scheint alles zusammenzuhängen. Mt großer Entspanntheit nimmt er sich eine gesellschaftliche Absurdität, eine politische Dreistigkeit nach der anderen vor, um diese im Säurebecken scharfer Ironie aufzulösen. Erst lachen Sie, dann raunen Sie, dann nicken Sie zustimmend - vielleicht, weil sich Kai Spitzl nah an Zeit und Realität bewegt? Die Westdeutsche Zeitung fühlte sich von ihm "hineingezogen - in einen Sog aus feinster Unterhaltung".

Weitere Informationen auf www.spitzl-kabarett.de.



29. und 30. April 2009
... und dann gab's keins mehr!

Zehn Männer und Frauen unterschiedlicher Herkunft erhalten eine Einladung, die sie auf eine abgeschiedene Insel lockt. Dort beschuldigt sie ihr unsichtbarer Gastgeber diverser gut vertuschter Kapitalverbrechen und kündigt ihren Tod an. Einen Gast nach dem anderen ereilt dieses Schicksal, während die schrumpfende Schar der Überlebenden verzweifelt versucht, den Mörder zu finden und auszuschalten.

Eine Produktion von Ensemble FAKEYOU.

Eine Abschlussproduktion der Comedia Schauspielschule



26. März 2009
Superjeilezick
Clamotta & Freunde spielen Improvisationstheater auf Kölsche Art beim Impro-Festival Köln 2009

Kölner Improgruppen sagen Hallo! Guten Tag und schön, dass Sie da sind! In einer bunten MixShow spielen Vertreter und Vertreterinnen wohl aller ImproGruppen Kölns für die treuesten Kölner ImproFans die Spiele, die sie am meisten lieben. Eine Kölner ImproShow aus und voller Leidenschaft! Kann es einen schöneren Abend geben?

Weitere Informationen auf www.koelnerimprofestival.de.



22. März 2009
KinderImproShow
Von magischen Einhörnern, gefährlichen Drachen und liebenswerten Feen

Hier erwachen Erinnerungen und Märchen werden wahr! Auf die Kleinsten warten starke Helden, magische Einhörner, weise Magier, gefährliche Drachen und liebenswerte Feen. Und das beste daran: Klatschen, Jubeln und Reinrufen ist ausdrücklich erlaubt! Jede Menge zauberhafte Geschichten - nicht nur für Kinder! Ab ca. 3 Jahren.

Weitere Informationen auf www.clamotta.de.



21. und 22. März 2009
Die Kollateralschädel
Kabarett mit Lothar Tolksdorf und Gerhard Fehn

Im Wartezimmer des Gynäkologen beschäftigen sich zwei werdende Väter - Ü40 und Ü60 - u.a. damit, was Mann bei der Pränataldiagnostik beachten muss, welche Anforderungsprofile Rattenfänger erfüllen müssen und was uns im Superqualjahr erwartet.

Mit Lothar Tolksdorf und Gerhard Fehn.
Komposition & musikalische Arrangements: Jens Streifling.



10. bis 14. Dezember 2008 und 06. bis 08. März 2009
Kabale und Liebe
Von Friedrich Schiller

Seine Gefühle für sie sind absolut. Ferdinand von Walter, der Sohn des Präsidenten, liebt die Bürgerstochter Luise und ist fest entschlossen, die Beziehung zu ihr gegen alle Widrigkeiten zu verteidigen. Nicht nur Luises Vater ist gegen die unstandesgemäße Verbindung. Auch der Präsident hat für seinen Sohn anderes geplant. Er soll die Lady Milford, die Mätresse des Fürsten, heiraten und so einen festen Platz im Zentrum der Macht einnehmen. Doch Ferdinand, der Stürmer und Dränger, der Quer- und Kindskopf, will von all dem nichts wissen.
Komplett gegensätzlich entwirft Schiller die Figur der Luise. Das junge Mädchen hat eine wesentlich realistischere Sicht auf die Dinge: Sie erkennt früh, dass die beiden Liebenden keine reelle Chance auf ihr Glück haben.
Das ensemble brettsprung rückt in seiner Inszenierung bewusst Luise Millerin in den Mittelpunkt, deren Namen das Stück ursprünglich tragen sollte.
Im Zuge der Konzentration auf Luise werden auch Szenen mit reinen Schilderungen des höfischen Lebens und solche mit allzu deutlichen Zeitbezügen gestrichen. Die handelnden Figuren bleiben nicht im 18. Jahrhundert verhaftet, sondern werden losgelöst von einer konkreten zeitlichen und räumlichen Verortung betrachtet.

Mit Eva Nolte, Benedikt Bock, Leonard Kuhnen, Erik Sieb, Enne Schütz und Esther Wise als Lady Milford.
Dramaturgie/Raum: Anna Müller. Kostüme: Sabina Filipovic. Inszenierung: Benjamin Bayer.

Eine Produktion des ensemble brettsprung.

Weitere Informationen auf www.brettsprung.de.



Dezember 2008
Die goldene Nuss
Improvisations- und Mitmachtheater für Kinder (ab 3 Jahre) mit Clamotta

Fast wäre Weihnachten dieses Jahr ausgefallen. Glück gehabt! Was Rauscheengel, Rentiere und die goldene Nuss mit der Rettung von Weihnachten zu tun haben, können Kinder in diesem Weihnachtsmärchen hautnah miterleben.

Weitere Informationen auf www.clamotta.de.



22. November 2008
Mord im Pfarrhaus
Eine schräge musikalische Kriminalkomödie von Alexander Schmoll und Joseph Vicaire

1965: Die junge Glory Hole, wird auf einer Zugfahrt wegen des Mordes an ihrem Mann und dessen Geliebter verhaftet und für 43 Jahre inhaftiert. Heute: Reverend Walter Underwear wendet sich auf der Suche nach der perfekten Predigt an Gott und vernachlässigt (sexuell) seine Gattin Gloria Underwear. Diese flieht in die Arme ihres Personal Badminton Trainers, Lance Dowerstander. Er ist unverschämt gut aussehend und viril. Holly Underwear, die Tochter des Referends, wechselt ihre Liebschaften wie andere ihre Unterwäsche. Sie flirtet mit dem Beauftragten der Stadtentwässerung, dessen Bemühungen, den Teich trockenzulegen, nur schwer vorankommen. Das Hausmädchen Waldburga ärgert sich schwarz und kündigt fristlos, um nach Brasilien auszuwandern. Und dann ist da noch Ms Phimosa, die Nachbarin, die ihre (große) Nase gerne in anderer Leute Dinge steckt, wer weiß, wohin noch...
Endlich kommt Glory Hole, die neue Haushälterin, deren Auftauchen Ordnung ins Chaos bringt. Ihr ungewöhnliches Ordnungsverständnis scheint in der Familie zu liegen. Über allem steht jedoch Ernst Groß, Gott, und der ist natürlich immer omnipräsent.
Mit Joseph Vicaire, Alexander Schmoll, Klaus-Peter Pfeifer, Marion Römer, Michel Hutter, Grit Harberg, Christian Leutiger, Kerstin Dauber, Max Ohagen und Markus Alexander Herbrich.
Sound & Light Design: Brigitta Thaysen. Video Art: Koko Kockerscheidt.

Eine Produktion der Theatergruppe efa.

Weiter Informationen auf www.erfrischend-anders.de.



30. und 31. Oktober 2008
Ochsentour mit Ledertasche
Ein Charles-Bukowski-Abend mit Bertolt Kastner

In einer Gesellschaft, in der die Absurditäten des Alltags stetig zunehmen, die Heuchelei als gepflogene Umgangsform Blüten treibt, ist der Individualist Charles Bukowski, verkörpert von Bertolt Kastner, aktueller denn je! Zynisch, bissig, mit einer großen Portion Selbsthumor, aufbrausend und gerne seiner geliebten klassischen Musik lauschend. Ein humorvoller Abend abseits der üblichen Klischees.



21. September 2008
Apokalypse
Ein Stück des Studiotheaters WIR (ab 12 Jahren)

In plastischen und choreographischen Miniaturen verläuft das Leben des Menschen in seiner Entwicklung und im ständigen Kampf. Der Mensch durchläuft alle Stadien seines Lebens auf der Erde. Er tritt auf als Schöpfer und Zerstörer, als Jäger und Opfer. Liebe, Glaube und Geduld gehen Hand in Hand mit Gewalt, Laster und Verführung. Im Stück kämpfen zwei Seiten, um sich zu vernichten und sogleich wiedergeboren zu werden. Der Mensch geht aus dem Leben, um den Anderen Platz zum Leben zu schenken. Leben und Tod sind ein ewiges Duett. Die Choreografien der 15 bis 25-jährigen Schauspieler sind mit zeitgenössischer Musik und Bibelzitaten untermalt. Das Stück wurde bereits mehrfach mit großem Anklang aufgeführt, u. a. im NS-Dokumentationszentrum Köln und auf der zweiten Russlandtournee des Studiotheaters WIR.

Inszenierung: Irena Natschkowskaja. Künstlerischer Leiter: Ruben Lisitsian.

Pressestimmen:
"Eine Darbietung der Extraklasse, eine Rarität auf hohem Niveau!" (Kölner Wochenspiegel)
"Eine pazifistische Aktion gegen Gewalt und eine Reflektion, wenn es um Worte geht, die mit -ismus enden." (Kölner Wochenspiegel)

"(eine) temperamentvolle, wie emotionsgeladene Vorstellung" (Kölnische Rundschau)

"Ein Abend mit viel Hintersinn, an dem die jungen Darsteller mit großem Talent das Publikum überzeugen konnten." (Kölnische Rundschau)

"Ausgefallene Inszenierung" (Kölner Stadtanzeiger)



10. September 2008
Where the silence lives
Premiere des neuen Musikvideos von Finn Lizard

Der Kölner Musiker Finn Lizard präsentiert sein neues Musikvideo, das unter der Regie von Daniel Raboldt entstanden ist. Im Anschluss wird der Künstler seinen Song unplugged vorstellen.



23. August 2008
Der Fahrstuhl
Eine kabarettistische Darstellung

Auf dem Weg nach oben sind sie stecken geblieben und wollen nur noch aussteigen: Lutz und Arim stecken fest - nicht nur im Fahrstuhl, auch im Beruf, in der Beziehung, im Leben, im Stück, im Text ... und irgendwie muss es doch weiter gehen. Oder gibt es einen Ausweg? Zumindest aus dem Fahrstuhl?

Mit Réne Stockhausen und Markus Rörtgen. Text von Markus Rörtgen und Dirk Rudolf Langer.



Premiere: 26. Juni 2008
Nach dem Regen
Von Sergi Belbel

Dürre! Seit zwei Jahren fiel kein einziger Tropfen Regen. Die Angestellten eines Firmenhochhauses treffen sich in geklauten Pausen zum verbotenen Rauchen auf dem Dach. Die Szenerie entwickelt sich zu einem Panoptikum von schauriger Bösartigkeit mit einem explosiven Gemisch aus Hass und Liebessehnsucht.

Mit Sophie Voets-Hahne, Susanne Köhler, Gönke Mbawala, Claudia Marks, Julia Lückert, Bernd Poßner, Jens Paaßen und Fernando Fernández.
Inszenierung: Barbara Schwarz.

Weiter Informationen auf www.theatervision.de.



Premiere: 05. Juni 2008
Gefährliche Liebschaften
Ein Intrigenspiel um Liebesleid und Liebesfreud nach Choderlos de Laclos


Die intrigante Marquise Isabelle Merteuil schlägt dem Vicomte Sébastien de Valmont vor, die Braut ihres früheren Geliebten Gercourt, Cécile de Volanges, noch vor der Hochzeitsnacht zu verführen. Für die Verführung der verheirateten Marie de Tourvel verspricht sie ihm sogar eine Liebesnacht.

Mit Kurt Steffens, Jana Klimscha, Tobias Hönes, Nadja Schmitz, Chris Pohl und Aurélie Civel.
Inszenierung: Susan Klaffer.

Weitere Informationen auf www.susanklaffer.de



Premiere: 30. Mai 2008
Tournée, Tournée
Ein Theaterabend hinter der Bühne von Susanne von Loessl

Die spritzige Komödie von Susanne von Loessl lässt den Blick hinter die Kulissen einer Schauspieltruppe auf Tournee riskieren. Eingebettet in den teilweise stupiden Tourtrott sind immer wieder süffisante Texte nach Choderlos de Laclos "Gefährliche Liebschaften", bei denen sich die Akteure im Wechselspiel von Bühnengarderobe und Rampenlicht wiederfinden. Ein energiegeladenenes, irrwitziges Spiel.

Mit Anne-Christin Schallott, Nicole Vieth, Mareike Braun, Gabriele Dittmar und Björn Nadrowski.
Inszenierung: Susan Klaffer.

Weitere Informationen auf www.susanklaffer.de.