Die kultige Offene Bühne Show - jeden Montag um 20 Uhr
Künstlerinnen und Künstler, bisher Unentdeckte und Profis, präsentieren auf der Bühne ihre Talente - vom Schauspielmonolog zum Kabarettbrüller, von eigenen Gedichten zur Eier-Jonglage im Kopfstand - eine typische Offene Bühne Show.
Künstlerinnen und Künstler, bisher Unentdeckte und Profis, präsentieren auf der Bühne ihre Talente - vom Schauspielmonolog zum Kabarettbrüller, von eigenen Gedichten zur Eier-Jonglage im Kopfstand - eine typische Offene Bühne Show.
Das Besondere ist die Form, wie die Kunst entlöhnt wird: das Publikum kann selbst entscheiden, wieviel Bares die jeweilige Kunst wert ist.
Vor jeder Künstlerin, vor jedem Künstler steht ein eigenes Sparschwein, in das nach Gutdünken Geld geworfen werden kann - 'Kunst Gegen Bares' halt, und alles ohne Zwischenhändler!
Moderiert wird die Show von Gerd Buurmann, der nicht nur der Künstlerische Leiter des Severins-Burg-Theater ist, sondern sich in den letzten Jahren als beliebter, schräger und kahlköpfiger Moderator der "Literatur um 8" im Café Duddel einen Ruf geschaffen hat.
Ihm zur Seite stehen unterschiedliche Größen aus der Kölner Kultur. Unter anderem:
Hildegard Scholten, die unverwechselbare Dame alias Maria Luise Winkendick.
Joseph Vicaire, die Unterhalterhaltungkoriphäe aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Severins-Burg-Theater hat er sich unter anderem mit dem Erfolgsstück "Die 2" und mit der "Gerd & Joe Show" den Ruf der Allzweckwaffe im Kampf gegen die Tristesse erworben.
Und Martin "PeeWee" Cordemann, Kabarettist und Autor des beliebten Köln-Comics "Die DomSpitzen".
Die vom Publikum gewählten "Kapitalistenschweine der Woche" lauten:
Schallusie (14. Juni 2010), David Werker (07. Juni 2010), Martin Cordemann (30. Mai 2010), Benjamin de Noni (10. Mai 2010), Pierre Jarawan (26. April 2010), Andreas Külzer (19. April 2010), Akascht (12. April 2010), Nele Jäger (05. April 2010), Anke Fuchs (22. März 2010), Henning Schmidtke (15. März 2010), Marco Leitner (08. März 2010), Ill-Young Kim (01. März 2010), Fuck Hornischen Orchestra (23. Februar 2010), Henning Schmidtke (16. Februar 2010), Henning Schmidtke (09. Februar 2010), Ill-Young Kim (01. Februar 2010), Stefan Rosenland (19. Januar 2010), Cris Revon (04. Januar 2010), Marco Leitner (27. Dezember 2009), Xaver Römer und Julia Trompeter (21. Dezember 2009), Die Saugstauber (14. Dezember 2009), Luke Mockridge (07. Dezember 2009), Onetaketoni (30. November 2009), Herr Norcht (23. November 2009), Henning Schmidtke (16. November 2009), Manuel Wolff (09. November 2009), Cris Revon (02. November 2009), Xaver Römer und Julia Trompeter (26. Oktober 2009), Kira und Celilna (19. Oktober 2009), Christiane Schubert (12. Oktober 2009), Art Vandaley (05. Oktober 2009), Moritz Neumeier (28. September 2009), Art Vandaley (21. September 2009), Michael Schönen (14. September 2009), Lukas und Du (07. September 2009), Felix Römer (31. August 2009), Hauke Trustorff (17. August 2009), Kathrin Schynz (14. August 2009), Thorsten Schlosser (03. August 2009), Cris Revon (27. Juli 2009), Almuth Nietsch von Kerry und Tillmann Döring (20. Juli 2009), Stefan Rosenland (13. Juli 2009), Stefan Rosenland (06. Juli 2009), Isabelle Michollek und Christina Reul (29. Juni 2009), Stefan Rosenland (15. Juni 2009), Georg Schnitzler (08. Juni 2009), Larissa Hoffmeyer und Sarah Wilden (01. Juni 2009), Cris Revon (25. Mai 2009), Art Vandaley (18. Mai 2009), Art Vandaley (11. Mai 2009), Akascht (04. Mai 2009), Nico Semsrott aus Hamburg (27. April 2009), Christian Ritter aus Bamberg (20. April 2009), Cris Revon (13. April 2009), Meltem Kaptan (06. April 2009), Tobias Kunze (30. März 2009), Marion Geisler und Marianne Kastil (23. März 2009), Der unglaubliche Heinz (16. März 2009), Henning Schmidtke (09. März 2009), Katja Nielsen (02. März 2009), Drac und La (23. Februar 2009), Bente Varlemann (16. Februar 2009), Michael Heide (09. Februar 2009), Adonis (02. Februar 2009), Xaver Römer (26. Januar 2009), Georg Schnitzler (19. Januar 2009), Christoph Rummel (12. Januar 2009), Hannes Logemann (05. Januar 2009), Marco Bocek und Nadeschda Segcheva (29. Dezember 2008), Sebastian Ignati und Freunde (22. Dezember 2008), Pavel (15. Dezember 2008), Michael Heide (08. Dezember 2008), Martin Cordemann (01. Dezember 2008), Lucien Deprijck (24. November 2008), Meltem Kaptan (17. November 2008), David Werker (10. November 2008), Cris Revon (03. November 2008), Georg Schnitzler (27. Oktober 2008), Cris Revon (20. Oktober 2008), Florian Cieslik (13. Oktober 2008), La Kruttke und Henning Schmidtke (06. Oktober 2008), Ben Bartlett Sigerson (29. September 2008), Verena Schmitz, Niklas Schulz und Samuel Horn (22. September 2008), La Kruttke (15. September 2008), PeeWee (08. September 2008), Henning Schmidtke (01. September 2008), Ramona Schukraft (25. August 2008), Henning Schmidtke (18. August 2008), Peewee (11. August 2008), Alex Klugmann (4. August 2008), Mareike Marx und Manuel Deprijck (28. Juli 2008), David Werker und Peewee (21. Juli 2008), Henning Schmidtke (14. Juli 2008), Moritz Bürkner (7. Juli2008), Moritz Bürkner (30. Juni 2008), Moritz Bürkner (23. Juni 2008), Peewee (16. Juni 2008), Anja Lipperheide (9. Juni 2008), Georg Schnitzler (2. Juni 2008), Maria Luise Winkendick (27. Mai 2008), Alexej (20. Mai 2008), Ingeborg Semmelroth (12. Mai 2008), Irmgard Hesse (5. Mai 2008), Christoph Rummel (28. April 2008), David Werker (21. April 2008), Henning Schmidtke (14. April 2008), Nathan Ceas (7. April 2008), Sabine Kämper (31. März 2008), Georg Schnitzler (24. März 2008), Georg Schnitzler (17. März 2008), CRASH (10. März 2008), Manuel Deprijck (3. März 2008), Juliane Urmes (25. Februar 2008), Lothar Tolksdorf (18. Februar 2008), Theater im Stockwerk aus Graz (11. Februar 2008), Karina Marlene Sareyka, Peewee und Talishja van Aaken (4. Februar 2008), Las Kaspas (28. Januar 2008), Peewee (21. Januar 2008), Nathan Ceas (14. Januar 2008), PeeWee (7. Januar 2008).
Pressestimmen:
"Bei Gefallen kommt Gage ins Sparschwein.Im Severins-Burg-Theater sitzen die Künstler im Publikum – Programm wird nicht geplant.
Das Licht auf der Bühne des Severins-Burg-Theaters geht aus. Das Licht im Publikum geht an. Gerd Buurmann, Leiter des Theaters und Moderator des Abends, wendet sich an die Zuschauer: „Wir wollen heute die Künstler beleuchten, die sonst nicht im Rampenlicht stehen. Wer möchte diesen Abend beginnen?“ Drei Zuschauer in der ersten Reihe springen auf und stürmen auf die Bühne. Stefanie Fischeis, Michael Danninger und Martin Kollegger aus Österreich mit Improvisationstheater vom Feinsten. Da wird eine skurrile Szene zu zweit auf einer Flugzeugtoilette im Stil der Elfriede Jelinek ins Wiener Burgtheater gesetzt.
Licht aus, Licht wieder an, der nächste Zuschauer tritt auf die Bühne: Der Kabarettist und Comiczeichner PeeWee liefert einen gereimten Schnelldurchgang durch Shakespeares Dramen, in dem sogar Rigoletto ganz politisch korrekt zum „Afrovenezianer“ wird [Anmerkung der Theaterleitung: Die Presse irrt hier leider. Bei dem „Afrovenezianer“ handelt es sich natürlich um Othello und nicht um Rigoletto. Der Eine ist weiß, buckelig und von Beruf Hofnarr und der Andere ist schwarz, edel und von Beruf Feldherr – da kann schon mal was durcheinander kommen]. Der Moderator Gerd Buurmann führt nicht nur durch den Abend, er gestaltet den Abend selbst mit. Da mal eine Kabaretteinlage, hier mal eine Heinrich-Heine-Rezitation auf die Unvollendete von Franz Schubert - Gerd Buurmann zieht alle Register.
Alle Künstler sitzen im Zuschauerraum - auch der Gastgeber weiß vorher nicht, was ihn erwartet. „Wie der Ukrainer letzte Woche, der drei ukrainische Witze erzählt hat, die ich nicht verstanden habe,“ erinnert sich Buurmann. „Ich bin groß geworden mit dem besten Intendanten der Welt: Kermit, der Frosch. Er ist mein Vorbild. Er hat alles richtig gemacht.“ Nach dem Abitur stellten die Theaterakademien Gerd Buurmann vor die Wahl: Schauspiel oder Regie? Er wollte beides machen und gründete eine eigene Theatergruppe, jetzt leitet er das Severins-Burg-Theater. Der offene Montagabend unter dem Motto "Kunst gegen Bares" läuft nun seit vier Wochen und obwohl die Türen weit offen stehen, ist die Atmosphäre noch recht familiär in dem kleinen Theater. Gerd Buurmann stört das nicht. „Ich habe montags nichts vor. Ich habe zwar kein Geld für eine große Werbekampagne, aber dafür habe ich einen langen Atem und warte einfach ab."
Das Licht im Zuschauerraum geht wieder an. Keiner meldet sich mehr. Der Abend ist vorbei. Noch nicht ganz. Der Eintritt war frei, aber die Künstler müssen noch entlohnt werden. Hier darf der Zuschauer selbst entscheiden, wieviel er für die Kunst zahlt. Jetzt werden bunte Sparschweine verteilt. Jedem Künstler wird ein Sparschwein in die Hand gedrückt. Die Schweinchen wandern dann auf die Theke. Dann wird das „Kapitalistenschwein“ der Woche verkündet. "And the winner is ..." Das Theater im Stockwerk aus Österreich! Ob damit schon die Flugkarten wieder drin sind?
Jeder Montagabend, ab 20 Uhr im Severins-Burg-Theater, Eifelstraße 33, ist anders. Literatur, Posie, Gesang – das Publikum gestaltet den Abend selbst. Buurmann schaut verträumt in die Zukunft: "Ich warte immer noch auf den ersten Zauberer oder die erste Pudeldressur. Ich schließe einfach jeden Montag die Türen auf und warte auf das, was kommt." (Martha Zan, Kölnische Rundschau, 21. Februar 2008)
"Buurmann bringt die Pläne, die er mit dem Theater hat, wie folgt auf den Punkt: "Man leitet ein Theater am besten, wenn man es schafft, das Theater dahin gehend aufzuziehen, dass Leute kommen, um an dem Event Theater teil zu nehmen. Was Theater von allem anderen - wie etwa vom Film - unterscheidet, das ist, dass man nie wirklich weiß, was passiert, dass es immer ein Event ist." Gemäß diesem Motto veranstaltet Buurmann einmal wöchentlich die Offene Bühnenshow "Kunst gegen Bares", die er gemeinsam mit seinem besten Freund, dem Regisseur und Schaupieler Joseph Vicaire, auch moderiert. Jeden Montagabend ist der Eintritt für Jedermann frei, und Menschen aus dem Publikum können auf der Bühne ihr Talent zeigen. Die Entlohnung für ihre Darbietungen bekommen die Künstler vom Publikum, welche selbst entscheiden, wem sie wie viel Geld geben möchten." (Kölner Wochenspiegel, 16. April 2008)
"Was in Köln schon fast Kult-Status genießt, erobert jetzt auch die Bühne des Bungertshofes: Kunst gegen Bares ... Dieter Faring vom Kulturverein brachte Vertonungen von Rilke zu Gehör. Einer Juke-Box konnten die Lieblingsschlager entlockt werden. Welche Horrorinhalte die Kinderlieder wie zum Beispiel "Hoppe, hoppe Reiter" verbreiteten, wurde den Zuhörern wohl erst bei diesem Vortrag so richtig bewusst. Ein unterhaltsamer Abend, den Gerd Buurmann, künstlerischer Leiter des Kölner Severins-Burg-Theaters, flott moderierte." (Kölnische Rundschau, 15. Oktober 2008)
"Die ultimative Bühnenshow für junge Künstler, Profis und bisher Unentdeckte. Witzig, abwechslungsreich und immer eine Reise wert." (Claudia Behr, Neue Rheinische Zeitung, 08. Oktober 2008)